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    Kontakt

    Udo Bradersen
    Umweltmanagementbeauftragter
    Tel.: +49 (0) 40 / 50 75 - 16 62
    E-Mail: ubradersen@ham.airport.de

    Reduzierung von CO2-Emissionen

    Folgende Maßnahmen haben zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen geführt:

    Bei der Flugzeugabfertigung an den 17 Positionen der Fluggastpier gilt: Die flugzeugeigenen Hilfstriebwerke, sogenannte Auxiliary Power Units (APU), bleiben aus. Die Energieversorgung findet über die Fluggastpier statt. Auf den Außenpositionen gewährleisten mobile Aggregate die Energieversorgung. Das spart jährlich rund 9.200 Tonnen CO2.

    In den Terminals sind die Heizwerte im Winter um 0,5° C herab-, die Klimatisierungswerte im Sommer um 1° C heraufgesetzt worden. Das reduziert die benötigte Energie für Heizung und Kühlung. Zudem werden die Tore der Flugzeughallen möglichst selten und kurz geöffnet. Diese Maßnahmen sparen jährlich rund 1.750 Tonnen CO2.

    Das Thermolabyrinth im Terminal 1 spart jährlich 400 Tonnen CO2. Für die Klimatisierung wird die benötigte Außenluft durch den Keller des Terminals geleitet. Die dort herrschenden Temperaturverhältnisse wärmen die Luft im Winter bzw. kühlen sie im Sommer vor. So wird die Leistung der Klimaanlage gesenkt.

    Die neuen Brennkessel der Heizzentrale des Flughafens haben einen höheren Wirkungsgrad; der Bedarf an Erdgas wird gesenkt, so dass die CO2-Emissionen um 120 Tonnen pro Jahr sinken.

    Alle Gepäckschleppfahrzeuge werden mit Erdgas betrieben, hinzu kommen 6 Erdgas-Pkws. Zusammen sparen sie jährlich 175 Tonnen CO2. Der CO2-Ausstoß ist um 25 Prozent geringer als bei Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb.

    Als einer der ersten deutschen Flughäfen setzt Hamburg Airport  Wasserstofffahrzeuge im Testbetrieb ein.

    Ein Verkehrsoptimierungssystem für das Vorfeld ist geplant, das die Emissionen um 10 Prozent reduzieren soll.


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